Wir bewirtschaften im Münsterland einen Schweinemastbetrieb. Unsere Ferkel beziehen wir von einem örtlichen Züchter. Rund 120 Tage bleiben die Tiere bei uns auf dem Hof. Zur Mast bekommen sie Futter, das wir zu 75 % auf unseren eigenen Feldern anbauen.
Zwei Mal im Leben werden unsere Schweine transportiert: wenn sie als Ferkel zu uns kommen und wenn wir sie nach der Mast zum Schlachthof fahren. Dort sind wir übrigens fast immer die ersten – nicht, weil wir gerne so früh aufstehen, sondern weil es früh morgens am besten für die Tiere ist.
Tiere sind unser Lebensunterhalt. Geht es ihnen gut, geht es auch uns gut. Deshalb haben wir uns bei der »Initiative Tierwohl« beworben. Dazu mussten wir bestimmte Kriterien erfüllen. Diese Tierwohl-Kriterien sind eine Kombination aus Muss- und Kann-Bestimmungen. Das heißt: bestimmte Grundanforderungen zur tierschutzgerechten Haltung, Hygiene und Tiergesundheit sind verpflichtend. Darüber hinaus haben wir die Möglichkeit, weitere freiwillige Maßnahmen zu ergreifen.
Erstmals beteiligen sich bei dieser Initiative auch die Einzelhandelsketten an den Kosten für die bessere Haltung von Tieren: Sie zahlen dazu in einen Fonds ein, aus dem die Maßnahmen finanziell unterstützt werden und damit die Kosten der Landwirte honoriert. So können wir auf Ihre Bedürfnisse nach tiergerecht und nachhaltig produzierten Lebensmitteln eingehen – und wettbewerbsfähig bleiben.
Zu den verpflichtenden Maßnahmen für die Schweinemast gehören:
Darüber hinaus haben wir folgende individuelle Maßnahmen ergriffen:
Wir sind nun an der »Initiative Tierwohl« beteiligt. Für uns bedeutet dies: zusätzliche Prüfungen von externen Experten, Tierärzten oder Auditoren. Da wir die Tierwohl-Maßnahmen für unseren Betrieb umgesetzt haben, können Sie sicher sein, dass es den Tieren bei uns auch wirklich gut geht.